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Ihm in die Augen sehen - Meine verlorene Kindheit Vergriffene gebundene Ausgabe !

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Beschreibung

28. Mai 1996. Sabine Dardenne ist auf dem Weg zur Schule, als sie von einem fahrenden Wagen aus vom Fahrrad gerissen und mit Drogen betäubt wird. In einer Metallkiste transportiert man sie in einen schäbigen Keller, in dem sie 82 Tage lang gefangen gehalten wird.
Ihr Entführer ist Marc Dutroux und er hat z diesem Zeitpunkt bereits vier andere Mädchen getötet, die er in seine Gewalt gebracht hatte. Er macht ihr weis, sie sei in der Gewalt einer Organisation, deren Chef von ihren Eltern 3 Millionen Francs fordere. Er erzählt Ihr, ihre Eltern hätten sich mit der Tatsache abgefunden, das Geld nicht zahlen zu können. Deshalb sei es das beste für sie, bei ihm zu bleiben, denn er könne sie beschützen und davor bewahren, daß 'der Chef' sie töte.
Das Mädchen glaubt ihm und vertaut dem Mann, der sie immer wieder körperlich und seelisch mißbraucht. Wenn er 'auf eine Mission' get, wie er es nennt, bleibt sie tagelang allein und ernährt sich von kaltem Essen aus der Dose.
Täglich macht sie Notizen und hält fest, was mit ihr geschieht. Sie schreibt Briefe an ihre Eltern, in denen sie in einer kindlichen Sprache erzählt, was sie erlebt. Es sind Hilferfe, Versprechen, Geständnisse. Sie schreibt darin, daß sie nicht immer brav war, sondern eigensinnig, faul und egoistisch. Aber war sie wirklich so schlimm, daß sie diese 'Strafe' verdient hat? Sie ist krank, ihr tut alles weh, sie wird gehalten wie ein Tier....
Duroux, der beauptet, mit ihren Eltern in Verbindung zu stehen, verspricht Sabine,ihre Briefe weiterzuleiten. Natürlic kommen sie nie bei ihren Eltern an. Sabine aber ahnt nicht, daß ales nur eine Lüge ist, daß er nicht ihr Schutzengel ist...
Dutrox hat die Briefe aufbewahrt. Jetzt zitirt Sabine Dardenne in diesem Buch daraus. Allerdings läßt sie all jene Passagen weg, in denen sie ihrer Mutter schilderte, was er ihr antat. Sie will ihre Würde bewahren, will sich kein zweites mal so demütigen lassen und sie will vor allem den Schlüssellichguckern kein Futter geben. Es ist kein Buch für Voyeure. Es ist die erschütternde Warnung einer jungen Frau, die die Hölle erlebt hat

Neuware mit leichten Lagerspuren. Gebunden. 280 Seiten. Droemer Knaur, 2004.